Aufgaben
Pflegefachkräfte sind das Rückgrat der deutschen Pflege. Seit der generalistischen Pflegeausbildung 2020 arbeiten sie in allen Pflegesettings — von der stationären Altenpflege über das Krankenhaus bis zur ambulanten Pflege. Drei Jahre Ausbildung, eigenverantwortliche Pflege, hohe Fachverantwortung.
Zum Arbeitsalltag gehören typischerweise Eigenverantwortliche Grund- und Behandlungspflege, Vorbehaltene Tätigkeiten nach §4 PflBG (Pflegeprozessplanung, -steuerung, -evaluation), Medikamentengabe und Wundmanagement, Pflegedokumentation nach Expertenstandards, Anleitung von Auszubildenden und Pflegehelfern, Begleitung von Visiten und Übergaben sowie Beratung von Bewohnern und Angehörigen.
Wie der Alltag konkret aussieht, hängt stark vom Arbeitgeber ab: MitPflege listet Stellen als Pflegefachfrau / Pflegefachmann von Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten in ganz Deutschland, vom kleinen Betrieb bis zum großen Träger. Die Anzeigen nennen Einsatzort, Arbeitszeitmodell und Schwerpunkte, sodass sich schnell erkennen lässt, welche Stelle zum eigenen Profil passt.
- Eigenverantwortliche Grund- und Behandlungspflege
- Vorbehaltene Tätigkeiten nach §4 PflBG (Pflegeprozessplanung, -steuerung, -evaluation)
- Medikamentengabe und Wundmanagement
- Pflegedokumentation nach Expertenstandards
- Anleitung von Auszubildenden und Pflegehelfern
- Begleitung von Visiten und Übergaben
- Beratung von Bewohnern und Angehörigen
Voraussetzungen
Arbeitgeber erwarten in der Regel Abgeschlossene generalistische Pflegeausbildung (3 Jahre) oder vergleichbar, Berufsurkunde 'Pflegefachfrau/-mann', Empathie und Belastbarkeit im Schichtdienst, Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke sowie Sehr gute Deutschkenntnisse (mind. B2 für Bewohnerkommunikation).
Darüber hinaus zählen Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und der sichere Umgang mit Kundinnen, Kunden oder Patientinnen und Patienten zu den Anforderungen, die in fast jeder Stellenanzeige stehen. Wer Berufserfahrung oder Zusatzqualifikationen mitbringt, hat bei der Auswahl und beim Gehalt bessere Karten.
- Abgeschlossene generalistische Pflegeausbildung (3 Jahre) oder vergleichbar
- Berufsurkunde 'Pflegefachfrau/-mann'
- Empathie und Belastbarkeit im Schichtdienst
- Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke
- Sehr gute Deutschkenntnisse (mind. B2 für Bewohnerkommunikation)
Karriere und Weiterbildung
Ein typischer Weg führt über die Stationen Pflegefachkraft → Praxisanleiter/in (200h Weiterbildung), Spezialisierung: Intensiv-, Anästhesie-, Palliativ-, Onkologiepflege, Wohnbereichsleitung (WBL) → Stellvertretende PDL, Pflegedienstleitung (PDL) mit 460h Weiterbildung sowie Studium Pflegewissenschaft oder -pädagogik (BA/MA).
Direkter Quereinstieg ist nur mit abgeschlossener Pflegeausbildung möglich. Wer aus einem anderen Beruf kommt, kann mit der dreijährigen generalistischen Ausbildung neu starten — die Ausbildungsvergütung beträgt rund 1.300 €/Monat im 1. Jahr und steigt auf 1.500 €/Monat im 3. Jahr. Pflegehelfer mit zweijähriger Ausbildung können verkürzte Wege zur Pflegefachkraft nutzen.
Weiterbildungen und Spezialisierungen werden in der Pflege gefördert, weil Fachkräfte knapp sind. Viele Arbeitgeber übernehmen Kosten und stellen für Prüfungen frei.
- Pflegefachkraft → Praxisanleiter/in (200h Weiterbildung)
- Spezialisierung: Intensiv-, Anästhesie-, Palliativ-, Onkologiepflege
- Wohnbereichsleitung (WBL) → Stellvertretende PDL
- Pflegedienstleitung (PDL) mit 460h Weiterbildung
- Studium Pflegewissenschaft oder -pädagogik (BA/MA)
Gehalt
Das Gehalt als Pflegefachfrau / Pflegefachmann liegt nach Angaben der Redaktion bei 3.305 – 4.024 € brutto im Monat.
Als Orientierung dient die Einordnung „TVöD-P P8“. Zuschläge, Sonderzahlungen und regionale Unterschiede können den tatsächlichen Verdienst deutlich verschieben. Der Gehaltscheck auf dieser Seite zeigt die Spannen je Erfahrungsstufe.
Vorteile und Stellen
Für den Beruf sprechen vor allem Tarifgehalt nach TVöD-P, AVR Caritas oder AVR Diakonie, Pflegezulage (P-Zulage) zusätzlich zum Grundgehalt, Schicht-, Wechselschicht- und Sonn-/Feiertagszuschläge, 30 Tage Urlaub plus Zusatztage bei Schichtdienst, Krisensicherer Job durch Fachkräftemangel sowie Strukturierte Fort- und Weiterbildung mit Bildungsbudget.
Auf MitPflege findest du alle aktuellen Stellen als Pflegefachfrau / Pflegefachmann, sortiert nach Ort, mit direktem Weg zur Bewerbung beim Arbeitgeber. Die Stadtseiten zeigen, wo gerade besonders viele Stellen offen sind.
- Tarifgehalt nach TVöD-P, AVR Caritas oder AVR Diakonie
- Pflegezulage (P-Zulage) zusätzlich zum Grundgehalt
- Schicht-, Wechselschicht- und Sonn-/Feiertagszuschläge
- 30 Tage Urlaub plus Zusatztage bei Schichtdienst
- Krisensicherer Job durch Fachkräftemangel
- Strukturierte Fort- und Weiterbildung mit Bildungsbudget
Häufige Fragen
Was verdient man als Pflegefachfrau / Pflegefachmann?
Das Gehalt als Pflegefachfrau / Pflegefachmann liegt nach Angaben der Redaktion bei 3.305 – 4.024 € brutto im Monat. Einstiegsgehälter liegen am unteren Rand, erfahrene Fachkräfte und Leitungen am oberen.
Ist der Quereinstieg als Pflegefachfrau / Pflegefachmann möglich?
Direkter Quereinstieg ist nur mit abgeschlossener Pflegeausbildung möglich. Wer aus einem anderen Beruf kommt, kann mit der dreijährigen generalistischen Ausbildung neu starten — die Ausbildungsvergütung beträgt rund 1.300 €/Monat im 1. Jahr und steigt auf 1.500 €/Monat im 3. Jahr. Pflegehelfer mit zweijähriger Ausbildung können verkürzte Wege zur Pflegefachkraft nutzen.
Wo finde ich Stellen als Pflegefachfrau / Pflegefachmann?
Auf MitPflege unter Stellen, filterbar nach Ort und Umkreis. Jede Anzeige führt direkt zur Bewerbung beim Arbeitgeber.
Stand 13. Juli 2026. Quellen: Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET (abgerufen 13. Juli 2026); Bundesministerium für Gesundheit: Pflegeberufegesetz und Pflegeausbildung (abgerufen 13. Juli 2026); Statistisches Bundesamt: Pflegestatistik (abgerufen 13. Juli 2026)







