Aufgaben
Pflegehelfer/innen unterstützen examinierte Pflegekräfte bei der Grundpflege und Betreuung. Mit ein- oder zweijähriger Ausbildung sind sie in stationären und ambulanten Einrichtungen unverzichtbar. Idealer Einstieg in die Pflegebranche für Quereinsteiger.
Zum Arbeitsalltag gehören typischerweise Unterstützung bei Körperpflege, An- und Auskleiden, Hilfe bei der Nahrungsaufnahme, Mobilisation und Lagerung, Begleitung zu Arztterminen und bei Spaziergängen, Hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Dokumentation der durchgeführten Tätigkeiten sowie Soziale Betreuung und Aktivierung.
Wie der Alltag konkret aussieht, hängt stark vom Arbeitgeber ab: MitPflege listet Stellen als Pflegehelfer/in von Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten in ganz Deutschland, vom kleinen Betrieb bis zum großen Träger. Die Anzeigen nennen Einsatzort, Arbeitszeitmodell und Schwerpunkte, sodass sich schnell erkennen lässt, welche Stelle zum eigenen Profil passt.
- Unterstützung bei Körperpflege, An- und Auskleiden
- Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
- Mobilisation und Lagerung
- Begleitung zu Arztterminen und bei Spaziergängen
- Hauswirtschaftliche Tätigkeiten
- Dokumentation der durchgeführten Tätigkeiten
- Soziale Betreuung und Aktivierung
Voraussetzungen
Arbeitgeber erwarten in der Regel Idealerweise 1- oder 2-jährige Pflegehelfer-Ausbildung, Auch ohne Ausbildung möglich (Anlernkräfte / Betreuungskräfte nach §43b SGB XI), Empathie und Geduld, Körperliche Belastbarkeit sowie Schichtdiensttauglichkeit.
Darüber hinaus zählen Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und der sichere Umgang mit Kundinnen, Kunden oder Patientinnen und Patienten zu den Anforderungen, die in fast jeder Stellenanzeige stehen. Wer Berufserfahrung oder Zusatzqualifikationen mitbringt, hat bei der Auswahl und beim Gehalt bessere Karten.
- Idealerweise 1- oder 2-jährige Pflegehelfer-Ausbildung
- Auch ohne Ausbildung möglich (Anlernkräfte / Betreuungskräfte nach §43b SGB XI)
- Empathie und Geduld
- Körperliche Belastbarkeit
- Schichtdiensttauglichkeit
Karriere und Weiterbildung
Ein typischer Weg führt über die Stationen Pflegehelfer/in → 1-jährige Pflegehelfer-Ausbildung, Generalistische Pflegeausbildung (3 Jahre) → Pflegefachkraft, Betreuungskraft nach §43b SGB XI sowie Praxisanleitung nach mehrjähriger Erfahrung.
Pflegehelfer ist DER Quereinstiegsberuf in der Pflege. Mit einem mehrwöchigen Pflegebasiskurs (200h) oder ohne Vorqualifikation können Sie als Anlernkraft starten. Viele Träger finanzieren die berufsbegleitende Pflegehelfer-Ausbildung (1 Jahr) oder den Wechsel zur generalistischen Pflegeausbildung (3 Jahre).
Weiterbildungen und Spezialisierungen werden in der Pflege gefördert, weil Fachkräfte knapp sind. Viele Arbeitgeber übernehmen Kosten und stellen für Prüfungen frei.
- Pflegehelfer/in → 1-jährige Pflegehelfer-Ausbildung
- Generalistische Pflegeausbildung (3 Jahre) → Pflegefachkraft
- Betreuungskraft nach §43b SGB XI
- Praxisanleitung nach mehrjähriger Erfahrung
Gehalt
Das Gehalt als Pflegehelfer/in liegt nach Angaben der Redaktion bei 2.500 – 3.450 € brutto im Monat.
Als Orientierung dient die Einordnung „TVöD-P P5 / P6 / P7“. Zuschläge, Sonderzahlungen und regionale Unterschiede können den tatsächlichen Verdienst deutlich verschieben. Der Gehaltscheck auf dieser Seite zeigt die Spannen je Erfahrungsstufe.
Vorteile und Stellen
Für den Beruf sprechen vor allem Pflegemindestlohn 16,10 € (Pflegehilfskraft) bzw. 17,35 € (qualifizierte Pflegehilfskraft) seit Mai 2025, Tarifvergütung in vielen Häusern deutlich höher, Schicht- und Sonn-/Feiertagszuschläge, Direkter Berufseinstieg ohne lange Ausbildung möglich, Aufstiegsmöglichkeit zur Pflegefachkraft mit Förderung sowie Krisensicherer Job durch Fachkräftemangel.
Auf MitPflege findest du alle aktuellen Stellen als Pflegehelfer/in, sortiert nach Ort, mit direktem Weg zur Bewerbung beim Arbeitgeber. Die Stadtseiten zeigen, wo gerade besonders viele Stellen offen sind.
- Pflegemindestlohn 16,10 € (Pflegehilfskraft) bzw. 17,35 € (qualifizierte Pflegehilfskraft) seit Mai 2025
- Tarifvergütung in vielen Häusern deutlich höher
- Schicht- und Sonn-/Feiertagszuschläge
- Direkter Berufseinstieg ohne lange Ausbildung möglich
- Aufstiegsmöglichkeit zur Pflegefachkraft mit Förderung
- Krisensicherer Job durch Fachkräftemangel
Häufige Fragen
Was verdient man als Pflegehelfer/in?
Das Gehalt als Pflegehelfer/in liegt nach Angaben der Redaktion bei 2.500 – 3.450 € brutto im Monat. Einstiegsgehälter liegen am unteren Rand, erfahrene Fachkräfte und Leitungen am oberen.
Ist der Quereinstieg als Pflegehelfer/in möglich?
Pflegehelfer ist DER Quereinstiegsberuf in der Pflege. Mit einem mehrwöchigen Pflegebasiskurs (200h) oder ohne Vorqualifikation können Sie als Anlernkraft starten. Viele Träger finanzieren die berufsbegleitende Pflegehelfer-Ausbildung (1 Jahr) oder den Wechsel zur generalistischen Pflegeausbildung (3 Jahre).
Wo finde ich Stellen als Pflegehelfer/in?
Auf MitPflege unter Stellen, filterbar nach Ort und Umkreis. Jede Anzeige führt direkt zur Bewerbung beim Arbeitgeber.
Stand 13. Juli 2026. Quellen: Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET (abgerufen 13. Juli 2026); Bundesministerium für Gesundheit: Pflegeberufegesetz und Pflegeausbildung (abgerufen 13. Juli 2026); Statistisches Bundesamt: Pflegestatistik (abgerufen 13. Juli 2026)