Aufgaben
Praxisanleiter/innen begleiten Auszubildende der Pflege im Praxisanteil ihrer Ausbildung. Schlüsselrolle für die Qualität der Pflegeausbildung — gesetzlich vorgeschriebene 10% Anleitungszeit pro Auszubildenden.
Zum Arbeitsalltag gehören typischerweise Strukturierte praktische Anleitung von Pflege-Auszubildenden, Erstellung von Anleitungsplänen und Lernzielen, Praktische Prüfungen vorbereiten und abnehmen, Reflexionsgespräche und Bewertungen, Zusammenarbeit mit Pflegeschulen und Lehrkräften, Mitarbeit in der direkten Pflege (Schichtdienst) sowie Begleitung von neuen Mitarbeitenden im Onboarding.
Wie der Alltag konkret aussieht, hängt stark vom Arbeitgeber ab: MitPflege listet Stellen als Praxisanleiter/in von Pflegeeinrichtungen und Pflegediensten in ganz Deutschland, vom kleinen Betrieb bis zum großen Träger. Die Anzeigen nennen Einsatzort, Arbeitszeitmodell und Schwerpunkte, sodass sich schnell erkennen lässt, welche Stelle zum eigenen Profil passt.
- Strukturierte praktische Anleitung von Pflege-Auszubildenden
- Erstellung von Anleitungsplänen und Lernzielen
- Praktische Prüfungen vorbereiten und abnehmen
- Reflexionsgespräche und Bewertungen
- Zusammenarbeit mit Pflegeschulen und Lehrkräften
- Mitarbeit in der direkten Pflege (Schichtdienst)
- Begleitung von neuen Mitarbeitenden im Onboarding
Voraussetzungen
Arbeitgeber erwarten in der Regel Pflegefachkraft mit mind. 1 Jahr Berufserfahrung, Weiterbildung Praxisanleitung (300h, gesetzlich vorgeschrieben seit 2020), Pädagogisches Interesse, Geduld und Kommunikationsstärke sowie Vorbildfunktion.
Darüber hinaus zählen Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und der sichere Umgang mit Kundinnen, Kunden oder Patientinnen und Patienten zu den Anforderungen, die in fast jeder Stellenanzeige stehen. Wer Berufserfahrung oder Zusatzqualifikationen mitbringt, hat bei der Auswahl und beim Gehalt bessere Karten.
- Pflegefachkraft mit mind. 1 Jahr Berufserfahrung
- Weiterbildung Praxisanleitung (300h, gesetzlich vorgeschrieben seit 2020)
- Pädagogisches Interesse
- Geduld und Kommunikationsstärke
- Vorbildfunktion
Karriere und Weiterbildung
Ein typischer Weg führt über die Stationen Praxisanleiter/in → Zentrale Praxisanleitung mehrerer Wohnbereiche, Wechsel in Pflegeschulen als Lehrkraft (mit Studium), WBL mit Praxisanleitungsfunktion sowie Studium Pflegepädagogik (BA/MA).
Praxisanleitung erfordert eine Pflegeausbildung. Pflegefachkräfte können nach 1 Jahr Berufserfahrung die Weiterbildung absolvieren (300h, oft berufsbegleitend). Viele Träger finanzieren die Weiterbildung komplett.
Weiterbildungen und Spezialisierungen werden in der Pflege gefördert, weil Fachkräfte knapp sind. Viele Arbeitgeber übernehmen Kosten und stellen für Prüfungen frei.
- Praxisanleiter/in → Zentrale Praxisanleitung mehrerer Wohnbereiche
- Wechsel in Pflegeschulen als Lehrkraft (mit Studium)
- WBL mit Praxisanleitungsfunktion
- Studium Pflegepädagogik (BA/MA)
Gehalt
Das Gehalt als Praxisanleiter/in liegt nach Angaben der Redaktion bei 3.578 – 4.488 € brutto im Monat.
Als Orientierung dient die Einordnung „TVöD-P P9 / P10“. Zuschläge, Sonderzahlungen und regionale Unterschiede können den tatsächlichen Verdienst deutlich verschieben. Der Gehaltscheck auf dieser Seite zeigt die Spannen je Erfahrungsstufe.
Vorteile und Stellen
Für den Beruf sprechen vor allem Tarifvergütung + Funktionszulage für Praxisanleitung, 32h Freistellung pro Jahr für Weiterbildung (gesetzlich), Sinnvolle Aufgabe: Zukunft der Pflege ausbilden, Kombination aus Pflege und Pädagogik sowie Aufstiegsmöglichkeit zur Pflegeschullehrkraft.
Auf MitPflege findest du alle aktuellen Stellen als Praxisanleiter/in, sortiert nach Ort, mit direktem Weg zur Bewerbung beim Arbeitgeber. Die Stadtseiten zeigen, wo gerade besonders viele Stellen offen sind.
- Tarifvergütung + Funktionszulage für Praxisanleitung
- 32h Freistellung pro Jahr für Weiterbildung (gesetzlich)
- Sinnvolle Aufgabe: Zukunft der Pflege ausbilden
- Kombination aus Pflege und Pädagogik
- Aufstiegsmöglichkeit zur Pflegeschullehrkraft
Häufige Fragen
Was verdient man als Praxisanleiter/in?
Das Gehalt als Praxisanleiter/in liegt nach Angaben der Redaktion bei 3.578 – 4.488 € brutto im Monat. Einstiegsgehälter liegen am unteren Rand, erfahrene Fachkräfte und Leitungen am oberen.
Ist der Quereinstieg als Praxisanleiter/in möglich?
Praxisanleitung erfordert eine Pflegeausbildung. Pflegefachkräfte können nach 1 Jahr Berufserfahrung die Weiterbildung absolvieren (300h, oft berufsbegleitend). Viele Träger finanzieren die Weiterbildung komplett.
Wo finde ich Stellen als Praxisanleiter/in?
Auf MitPflege unter Stellen, filterbar nach Ort und Umkreis. Jede Anzeige führt direkt zur Bewerbung beim Arbeitgeber.
Stand 13. Juli 2026. Quellen: Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET (abgerufen 13. Juli 2026); Bundesministerium für Gesundheit: Pflegeberufegesetz und Pflegeausbildung (abgerufen 13. Juli 2026); Statistisches Bundesamt: Pflegestatistik (abgerufen 13. Juli 2026)